Statement:
Petra Hinz fordert die Weiterführung des Projektes nach der Modellphase des Mehrgenerationenhauses
Vor fünf Jahren wurde das Mehrgenerationenhaus in Altendorf unter großer öffentlicher Beteiligung auf den Weg gebracht. In den zurückliegenden fünf Jahren entwickelte sich unter anderem eine Symbiose zwischen den Generationen und der dort ansässigen Wirtschaft. Das ambitionierte Programm und Angebot konnte nur realisiert und ausgebaut werden, weil der Projektleiter Arndt Sauer eine Vernetzung zwischen den Generationen, zwischen Schulen, Kindergärten und Wirtschaft herstellen konnte. „Ich habe Arndt Sauer als engagierten Leiter und gute Seele des Mehrgenerationenhauses kennen gelernt. Sein Einsatz und seine Erfahrungen werden in ganz Deutschland angefragt, seine Ideen kopiert und umgesetzt. Das Programm, welches auf fünf Jahre angelegt war, mit einem Fördervolumen in Höhe von 200.000 Euro finanziert und angeschoben wurde, muss weiter unterstützt werden. Die Überlegung, aus dem Mehrgenerationenhaus ein Kompetenzzentrum für das Miteinander der Generationen und für bürgerschaftliches Engagement zu entwickeln, erfährt meine ganze Unterstützung. Jetzt sind Bund, Land und Kommune gefragt, den bescheidenen finanziellen Bedarf für Personal- und Sachkosten, gemeinsam mit Wirtschaft, Stiftungen und anderen Sponsoren zu unterstützen. Es ist eine Milchmädchenrechnung glauben den Betrag von 40.000 Euro für Personal- und Sachkosten nicht zur Verfügung zu stellen, da die Aktivitäten einen bedeutend höheren Mehrwert für die Gesellschaft und für die ganze Stadt erbringen. Die Kommune ist aufgrund der finanziellen Situation nicht mehr in der Lage dieses Angebot sowohl quantitativ als auch qualitativ vorzuhalten. Für mich ist es keine Frage, sondern eine Selbstverständlichkeit, dass ich mich im Rahmen der vor uns liegenden Haushaltsberatung für die nachhaltige Sicherung der inhaltlichen Arbeit des Mehrgenerationenhauses nach der Modellphase einsetzen werde.“





