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Aktuelles vor Ort

Essen / Dortmund, den 05.11.2010

Seit' an Seit' - Die IG-Metall und Petra Hinz, MdB

Bereits am 16. Oktober diskutierten die Vertrauensleute der IG-Metall Essen gemeinsam mit Petra Hinz, MdB (SPD) mit den Bürgerinnen und Bürgern in der Essener Innenstadt über die bevorstehenden Auswirkungen des Sparpakets, welches die Bundesregierung am Ende der Haushaltswoche am Freitag, den 26. November 2010 vorhat zu verabschieden.
„Die Auswirkungen des Sparpakets werden jeden Bürger auf die ein oder andere Weise persönlich betreffen“, so stellte die Bundestagsabgeordnete Petra Hinz am Infostand der IG-Metall im Gespräch mit Helmut Rahsek, dem Zweiten Bevollmächtigten der IG-Metall Essen fest.
Die Stellungnahme der IG-Metall, dass das Sparpaket viele soziale Ungerechtigkeiten bewirken wird, traf bei den Bürgerinnen und Bürgern, die den Infostand besuchten weitgehend auf Unterstützung. Die IG-Metall fordert einen sozial gerechten Ausgleich, in dem vor allem die Verursacher der Krise, die Banken, die Spekulanten und die Manager in die Pflicht genommen und die Reichen stärker belastet werden.

Petra Hinz schließt sich dem Aufruf der IG-Metall Essen zur Demonstration mit dem Motto „Annahme verweigert“ am 13. November in Dortmund an. Gesetze müssen gerecht und ausgewogen gestaltet werden.

Treffpunkt ist um 8.30 Uhr am Osteingang des Essener-Hauptbahnhofs. Dort wird Petra Hinz die Kolleginnen und Kollegen mit einem solidarischen „Glück auf“ verabschieden.

 

Essen, den 08.08.2010

Petra Hinz, MdB (SPD) fordert die Weiterführung des Projektes nach der Modellphase des Mehrgenerationenhauses

Vor fünf Jahren wurde das Mehrgenerationenhaus in Altendorf unter großer öffentlicher Beteiligung auf den Weg gebracht. In den zurückliegenden fünf Jahren entwickelte sich unter anderem eine Symbiose zwischen den Generationen und der dort ansässigen Wirtschaft. Das ambitionierte Programm und Angebot konnte nur realisiert und ausgebaut werden, weil der Projektleiter Arndt Sauer eine Vernetzung zwischen den Generationen, zwischen Schulen, Kindergärten und Wirtschaft herstellen konnte. „Ich habe Arndt Sauer als engagierten Leiter und gute Seele des Mehrgenerationenhauses kennen gelernt. Sein Einsatz und seine Erfahrungen werden in ganz Deutschland angefragt, seine Ideen kopiert und umgesetzt. Das Programm, welches auf fünf Jahre angelegt war, mit einem Fördervolumen in Höhe von 200.000 Euro finanziert und angeschoben wurde, muss weiter unterstützt werden. Die Überlegung, aus dem Mehrgenerationenhaus ein Kompetenzzentrum für das Miteinander der Generationen und für bürgerschaftliches Engagement zu entwickeln, erfährt meine ganze Unterstützung. Jetzt sind Bund, Land und Kommune gefragt, den bescheidenen finanziellen Bedarf für Personal- und Sachkosten, gemeinsam mit Wirtschaft, Stiftungen und anderen Sponsoren zu unterstützen. Es ist eine Milchmädchenrechnung den Betrag von 40.000 Euro für Personal- und Sachkosten nicht zur Verfügung zu stellen, da die Aktivitäten einen bedeutend höheren Mehrwert für die Gesellschaft und für die ganze Stadt erbringen. Die Kommune ist aufgrund der finanziellen Situation nicht mehr in der Lage dieses Angebot sowohl quantitativ als auch qualitativ vorzuhalten. Für mich ist es keine Frage, sondern eine Selbstverständlichkeit, dass ich mich im Rahmen der vor uns liegenden Haushaltsberatung für die nachhaltige Sicherung der inhaltlichen Arbeit des Mehrgenerationenhauses nach der Modellphase einsetzen werde.“