Dein erster Nachtdienst? Ein paar gute Tipps

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Arbeiten, wenn andere schlafen, das gehört zu unserem Beruf nun einmal dazu. Zwar müssen wir heute weniger Patienten betreuen als es noch vor 25 Jahren war, dafür ist die Versorgung viel aufwändiger geworden. Gerade Nachts stehen wir vor der Herausforderung, uns auf ständig neue Patienten einstellen zu müssen und auf deren Krankengeschichte. Wir müssen auf Notfälle eingestellt sein und von jetzt auf gleich konzentriert arbeiten können. Gerade vor dem ersten Nachtdienst haben viele deshalb Angst und dennoch kann man mit einer guten Vorbereitung den ersten Nachtdienst sehr gut bewerkstelligen.

Vor allem der erste Nachtdienst ist eine große Herausforderung und auch eine Belastung für den Körper. Er geht an die Substanz, denn der Körper ist irritiert und der Schlafrhythmus durcheinander gebracht. Bei Vielen führt das zu schlechter Laune und zu einem frustrierten Verhalten. Damit dies nicht passiert, kann man mit einiger Vorbereitung diesem entgegen treten.
Bevor Du deinen Nachtdienst antrittst, solltest du natürlich ausreichend geschlafen haben. Auch etwas Sport morgens oder am Mittag steigert die Konzentration und die Laune. Übermäßiger Sport dagegen kann Deinen Körper müde machen, also dabei nicht übertreiben.

Natürlich solltest Du vor dem Nachtdienst auch gut gegessen und viel getrunken haben. Ballaststoffreiche und fettarme Nahrung ist hier empfehlenswert, da fettige und schwere Speisen den Körper nur müde und träge machen. Auch zu viel Kaffee vor dem Nachtdienst kann bewirken, das es bei Dir durch den Koffein-Überschuss zu einem Leistungsabfall und gleichzeitig zu einem Anstieg des Stresslevels kommt. Du kannst dich auch selbst motivieren, indem Du Dir sagst, das die meisten Patienten nachts schlafen und es aus diesem Grund weniger Stress geben wird als in der Tagesschicht. Und du weißt, das du am nächsten Tag den ganzen Nachmittag frei haben wirst.

Bist du auf der Station angekommen, so solltest Du dich darüber informieren, mit wem zu zusammen arbeiten wirst. Sind Dir die Ärzte oder anderes Personal noch nicht bekannt, so stell Dich vor. Es erleichtert die Zusammenarbeit, wenn man im Notfall das Gesicht des diensthabenden Arztes oder anderer Pflegemitarbeiter kennt.

Natürlich ist es auch sehr wichtig, das Du Deine Patienten kennst. Dabei musst Du Dich nicht bei jedem persönlich vorstellen sondern ein Blick in die Patientenakten reicht hier völlig aus. Du solltest deren Erkrankungen kennen und ebenso, was im Fall einer Komplikation zutun ist.

Natürlich sollten die wichtigsten Telefonnummern immer bei der Hand sein, damit Du im Notfall schnell reagieren kannst.

So gut vorbereitet solltest du während des Nachtdienstes für eine helle Beleuchtung sorgen, welche Deinem Körper dabei hilft, wach zu bleiben. Merkst Du, das Du müde wirst, dann steh auf und bewege Dich etwas: streck Dich und vertritt Dir die Beine. Ist es möglich, so kannst du auch etwas frische Luft schnappen.

Du solltest während der Nachtschicht immer beschäftigt bleiben. Nichtstun und Warten fördert die Müdigkeit. Gerade auf einer Krankenstation gibt es immer etwas zutun wie kontinuierliche Aufgaben, zu welchen die Tagschicht keine Zeit hatte. Daneben kannst Du Dir natürlich auch ein Buch mitbringen, etwas zum Rätseln oder zum Basteln. Möglichkeiten gibt es da einige, nur solltest Du darauf achten, das die Beschäftigungen im Rahmen bleiben und die Patienten in ihrem Schlaf nicht stören.

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